Kulturverlust II

Also, wie sieht es nun genau aus mit der konservatorischen Betreuung und Erhaltung von net.art. Verschiedene Restauratoren schlagen zwei Methoden vor, die Migration und die Emulation. Durch die Migration soll erreicht werden, dass Bild- oder Textdateien zusammen mit ihren Kontext- und Erschliessungsinformationen über einen längeren Zeitraum verfügbar und lesbar bleiben. Dies ist möglich durch die Auffrischung der Signale und der kontinuierlichen Anpassung der Aufzeichnungsformate sowie durch die Anpassung an die zeitbedingte geänderte Soft- und Hardware. Diese Methode stellt eher den traditionellen Ansatz dar. Bei der Emulation wird eine nicht mehr vorhandene Hardware und ihre Betriebssystemumgebung so nachgeahmt, dass die digitale Information in ihrer ursprünglichen Softwareumgebung und somit auch in ihrer ursprünglichen Funktionalität zugänglich gemacht und erhalten werden kann.

Professor Hans Dieter Huber teilt künstlerische Arbeiten in zwei Gruppen ein. Bei der ersten Gruppe ist die Originalität des materiellen Trägers für die ästhetische Erfahrung und die Authentizität des Werkes entscheidend. Bei der zweiten Gruppe kann der materielle Träger ausgetauscht und die ästhetische Erfahrung des Werkes dennoch gemacht werden. Zu der zweiten Gruppe zählt Huber auch die net.art und alle anderen Werke, die auf einer Notation beruhen. Ihnen liegt eine bestimmte mehr oder weniger genau beschriebene Notation zugrunde, die durch ihre Ausstellung, Präsentation oder Aufführung eine Interpretation erfahren. Der Browser, der die HTML-Notation einer net.art Arbeit auf der Oberfläche eines Bildschirms darstellt, stellt eine solche Aufführung bzw. eine orts- und zeitspezifische Interpretation von net.art. dar. Die materielle Erscheinung von net.art kann beliebig ausgetauscht werden. Das Entscheidende daran ist die Konstanz der HTML-Notation.

Wie sieht es nun aber mit der Erhaltung für die nächsten 500 Jahre aus? Was wollen wir, dass dann noch von den kulturellen Leistungen auf dem Gebiet der net.art erhalten geblieben ist, fragt Huber. Welches Medium ist für eine solche Erhaltung am besten geeignet bzw. ist auch in 500 Jahren noch verfügbar? Bei der digitalen Konservierung plus Emulation kann vielleicht mit einer Verfügbarkeit von 10 bis 20 Jahren gerechnet werden. Hier stellt sich nun die Frage, ob den wirklich alle diese Arbeiten aufbewahrt werden müssen, da ja auch nicht alle gut sind. Hierzu meint Huber, dass sich die Bedeutung eines Werkes durch Veränderung und den Wandel historischer Kontexte zwangsläufig ändert. Es kann durchaus sein, dass aufgrund der zeitlichen Nähe und persönlicher Involviertheit in net.art diese vollkommen falsch eingeschätzt und bewertet wird. Dies hat uns die Geschichte der Kunst immer wieder gezeigt. Huber hält das Medium Buch nach wie vor für die geeignetste Form der Erhaltung. Wenn also künstlerische Werke der net.art. für einen Zeitraum von 500 Jahren für die Nachwelt erhalten bleiben sollen, wären Dokumentations. und Notationsverfahren durchaus in Erwägung zu ziehen.

Mit diesem Beitrag schliesse ich nun meinen Blog zum Thema „Kulturverlust im Netz versus Netzkultur“. Obwohl am Anfang das Bloggen etwas ungewohnt war, hat es mit der Zeit doch ziemlichen Spass gemacht und ich habe einiges über das Thema Netzkunst wie auch über das nächste Leitmedium (?) JOOST – das Thema meiner Tandem-Partnerin- erfahren. Alles in allem eine etwas zeitaufwendige aber schlussendlich doch lohnende Arbeit.

 

 

Kulturverlust I

Mit der aktuellen Ausstellung „You_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten“ widmet sich das Zentrum für Kunst- und Medientechnologie in Karlsruhe http://on1.zkm.de/zkm/stories/storyReader$5587 , kurz „zkm“ genannt den Auswirkungen der netzbasierten, globalen Kreationen auf Kunst und Gesellschaft. Die wichtigsten Wegbereiter und Strömungen der partizipativen Kunst des 20. Jahrhunderts werden in der weltweit grössten Sammlung interaktiver Kunst gezeigt. Das Museum reagiert damit auf die kulturellen und sozialen Verhaltensweisen in der Gesellschaft und motiviert die Besucher und Besucherinnen zur Mitgestaltung des Inhaltes der Ausstellung. Benutzer und Benutzerinnen werden selber zu Künstlern, Produzenten und Kuratoren. Wie, das sieht man hier im folgenden Youtube-Film, der die Ausstellung vorstellt.

Die Kreativität ist somit nicht mehr länger das Monopol des Künstlers. Portale wie flickr, youtube, myspace oder virtuelle Welten wie Secondlife bieten Millionen von Menschen Raum zur kreativen Äusserung. Der User liefert oder generiert selbst den Inhalt oder stellt ihn zusammen. Er wird selbst zum Produzenten und Programmgestalter. Was aber passiert mit der Kunst, wenn der Betrachter sie selber (mit-)macht? Wird sie zu einer Ware wie jede andere, die den Käufer bedingungslos zufrieden stellt?

Seit der Moderne bis heute hat die Kunst die Aufgabe herauszufordern, ja, manchmal auch zu schockieren und den Betrachter mit Neuem, Ungewohntem und Andersartigem zu konfrontieren. Bei interaktiver Kunst steht das Erlebnis an der Produktion eines Kunstwerkes beteiligt gewesen zu sein aber mehr im Vordergrund als das künstlerische Ergebnis selbst. Meistens verhindern mangelnde Kompetenz oder Motivation der Beteiligten eine künstlerische Aussage. Oftmals sind auch dem Medienkünstler selber Grenzen in seiner Kreativität gesetzt. Bestimmte kreative Operationen oder Ideen können nicht umgesetzt werden, da die jeweilige Software dies verhindert. Mit dem Internet hat sich auch die Urheberproblematik verstärkt. An einem Netzkunstwerk sind of verschiedene Personen beteiligt, der Künstler oder das Künstlerteam, die Institution, die das Werk in Auftrag gegeben hat und die daran beteiligten User. Die Frage nach dem rechtmässigen Eigentümer ist deshalb oft schwierig zu beantworten. Auch die leichte Zugänglichkeit von Bild und Soundquellen steigert den Grad der Fremdaneignung der Werke, welcher nicht immer im Interesse des Künstlers liegt.

Auch die Museen taten sich lange schwer mit Netzkunst, ebenso die Kunstgeschichte/Kunstwissenschaft. Es gibt erst noch sehr wenige Arbeiten, die über dieses Thema verfasst wurden und sich mit der frühen Entstehungsgeschichte von net.art befassen. Die ästhetischen, künstlerischen, medialen oder kunsthistorischen Aussagen solcher einzelner Werke sollten interpretiert und dann gesammelt werden, um für die Nachwelt erhalten zu bleiben. Allerdings ergeben sich hier Probleme der Software- und Hardwarekonservierung. Hans Dieter Huber, Professor für Kunstgeschichte der Gegenwart, Ästhetik und Kunsttheorie an der staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart ist der Meinung, es solle eine Art historische Sammlung, Archivierung und Inventarisierung der für Netzkunst benötigten Computersoft- und Hardwarekomponenten betrieben werden, d.h. neben dem Sammeln der Netzkunstarbeiten sollte eine Softwaresammlung angelegt werden, in dem die relevanten Betriebssystem-, Browser- und Plug-In-Versionen gesammelt gehören. Wichtig ist aber auch die Konservierung der künstlerischen Absicht. Die Künstler sollten in Interviews, Texten, Skizzen und Anweisungen eine möglichst präzise Beschreibung derjenigen Parameter geben, die für das ästhetische Funktionieren der jeweiligen Arbeit auch in Zukunft sorgt. Die Künstler sollten sich also von Anfang an Gedanken über die Art und Weise der Konservierung, Erhaltung und Reinterpretation ihrer künstlerischen Arbeit machen und diese in einer Dokumentation oder Notation festhalten. Hans Dieter Huber kennt noch weitere Methoden zur Erhaltung der Netzkunst für die Nachwelt. Die gibt es dann aber im nächsten und letzten Blog zur Netzkultur nachzulesen.

Was gibt es noch so im Netz? Buchstaben und Noten!

Poesie und Computermusik sind zwei weitere Ausdrucksformen der Netzkunst, die ich im heutigen Blog kurz vorstellen möchte. Als Quelle zu diesen Ausführungen hat mir Wikipedia gedient.

Digitale Poesie ist eine Form des künstlerischen Umgangs, der Auseinandersetzung mit der Sprache innerhalb eines digitalen Mediums. Mittels Quellcodes, Netzwerkprotokollen und Programmskripts erzeugen die Künstler digitale Dichtkunst. Allerdings wird unter digitaler Poesie nicht Dichtkunst im konventionellen Sinne verstanden, sondern Sprachkunst, welche die Grenzen der herkömmlichen Literatur sprengen soll. Nicht der Inhalt steht im Fokus, sondern die Sprache als Material. Nicht der Ausdruck von Gefühlen oder Meinungen ist das Ziel, sondern es sollen auf der Basis von bewussten Theorien und Experimenten ästhetische Sprachkunstwerke geschaffen werden. Bereits in den 50er und 60er Jahren entstanden erste sprachkünstlerische Arbeiten mit dem Computer. Das Hauptaugenmerk dieser Experimente lag auf der ästhetischen Funktion automatisch bzw. künstlich erzeugter Texte. Später kamen auch Installationen hinzu, bei denen die Kommunikation zwischen dem Benutzer und dem elektronischen Medium im Vordergrund stand. Betrachter konnten sich durch virtuelle Landschaften aus Buchstaben bewegen oder eine Art Heimtrainer betätigen, der im Takt der Bewegung Text ausspuckte. Mit dem Entwicklungsschub der neuen elektronischen Technologien der 80er Jahre wurde die internationale Verbreitung der digitalen Poesie gefördert. Daten wurden frei verknüpfbar und mittels Programmen wie Storyspace entstanden Erzählungen, deren Richtung die Leser durch ihre Entscheidungen mitbestimmen konnten. Die verschiedenen Ansätze und Strömungen der Digitalen Dichtkunst wurden Ende der 90er Jahre immer mehr als Bestandteile der gleichen Gattung betrachtet und verschiedene Projekte entstanden, um eine vereinende Funktion zu übernehmen. Eines dieser Projekte ist die Internetseite des Electronic Poetry Centers, das einen guten Überblick über die verschiedenene Aspekte der Digital Poetry liefert. http://epc.buffalo.edu/e-poetry/ Zum Schluss noch eine kleine Vorführung eines digitalen Gedichts namens „nobody knows but you“ an der E-Poetry 2007 in Paris.

Computermusik wird mit Hilfe von Rechner- oder Computersystemen erstellt. Bereits im 17. Jahrhundert war man der Überzeugung, dass Musik das Produkt bzw. die Kunst geschickter Zahlenordnungen ist. Auch Wolfgang Amadeus Mozart soll sich ein „Musikalisches Würfelspiel“ ausgedacht haben. Eine Art Anleitung, um mit zwei Würfeln Walzer zu komponieren. In einer Tabelle sind 3/8 Takte aufgelistet, deren Auswahl durch die Augenzahl der geworfenen Würfel geschieht und hintereinander notiert, eine fertige Komposition ergeben. Der gleiche Vorgang geschieht auch, wenn der Computer Zufallszahlen erzeugt, dann entsprechen den Zahlen Noten. Gleichzeitig werden dem Computer Regeln eingegeben, die darüber entscheiden, welche der „erwürfelten“ Noten zugelassen werden und welche verworfen. Der Computer wird also so programmiert, dass er beispielsweise nach der Eingabe eines Bach-Chorals selber merkt, welche Harmonien vorkommen oder welche Tonfolgen öfter auftreten. Im Laufe der Zeit wurden mit Hilfe musikalischer Experimente ganze Kompositionsprogramme entwickelt und mit der gründlichen Beschreibung der Programmiersprache MUSIK V in den 70er Jahren ein Meilenstein auf dem Gebiet der Computerklanganalyse gesetzt. Weiter möchte ich aber gar nicht in die Gefilde der Computermusik eindringen. Dies würde zu weit führen und mich total überfordern, da ich mich mit der ganzen Technologie nicht besonders gut auskenne. Lieber möchte ich mit den Worten von DRS3-Moderator Reeto von Gunten auf ein Musikstück hinweisen, das ebenfalls mit Hilfe des Computers entstanden ist: „Es gibt Menschen, die keine Strommusik mögen. Sie beklagen die Abwesenheit von Seele und Wärme, hören darin nichts als ständig diese Monotonie. Sie langweilen sich halt schnell, wünschen sich etwas Abwechslung, auch im Leben, und hüten sich dann doch vor jeder Veränderung. Heutzutage würde nur noch Schrott produziert, meinen sie, echte Musik benötige keine Stecker. Sie hören ausschliesslich authentische Musik: Jimi Hendrix, Pink Floys, so was. Für diese Menschen hat eine bemerkenswerte Frau ihre Stimme durch den Firewire-Anschluss ihres Laptops geschickt. Was dabei am anderen Ende wieder herauskam, trägt Vielseitigkeit und Aufrichtigkeit in ihrer Seele. Und ist aus nackter Elektronik gebaut. Die Strommusikhasser werden dieses Lied immer schon geliebt haben – in etwa 25 Jahren“  Voilà, authentische Computermusik von Imogen Heap „Hide and Seek“:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was soll das bedeuten…?

Ebenfalls Danke Carla! Du hast mich mit Deinem letzten Kommentar auf nicht ganz unwichtige Punkte bezüglich Netzkunst aufmerksam gemacht, über die ich mir bis anhin noch gar nicht so richtig Gedanken gemacht habe. Was soll Internetkunst, wem bringt es etwas (mal abgesehen vom Reiz der Interaktion für die Benutzer) und was genau ist die künstlerische Aussage dahinter. Ich versuche nun im Folgenden ein paar sinnvolle Antworten auf diese Fragen zu finden.

Durch die digitale Technologie und das Internet wurde die Kunst als kulturelle Ausdrucksform stark verändert. Das computerisierte Grafikdesign ermöglicht neue künstlerische Ausdrucksformen und das Netz bietet eigentlich allen die Gelegenheit, an diesem künstlerischen Schaffen teilzunehmen. In ständiger Interaktion können Menschen, obwohl weit voneinander entfernt, miteinander malen, entwerfen, komponieren und produzieren. Das Netz wird zum globalen, ort- und zeitlosen „Raum“ der gemeinschaftlich geteilten Phantasie und Gestaltung.

Die daraus entstandenen neuartigen Kulturgüter haben bis jetzt meist zwar nur temporär Eingang in Museen gefunden. Die zeitgenössische elektronische und digitale Kunst soll zwar in den Museumsbetrieb integriert werden aber es erweist sich offenbar immer noch als schwierig einerseits den Kunstwert eines solchen Medienwerks zu erkennen oder zu beschreiben und andererseits die Technologie und das Know How der erforderlichen Soft- und Hardware in Bezug auf Netzkunst zur Verfügung zu stellen. Seit nunmehr acht Jahren engagiert sich die britische Tate Gallery zusammen mit dem Whitney Museum of Art in New York in diesem Bereich. Netzkunstwerke werden in Auftrag gegeben und in einem eigenen virtuellen Ausstellungsraum präsentiert. So ist die Netzkunst zwar an eine Institution gebunden aber in ihrem eigenen Medium, dem Internet belassen und somit weltweit und permanent zugänglich. Eine sorgfältige Auswahl und das notwendige Mass an Vermittlung erleichtern zudem den Zugang zu den Werken.

Netzkunst bzw. die künstlerische Auseinandersetzung beschäftigt sich neben dem technischen und ästhetischen Aspekt oft auch mit der Vorstellung von Gesellschaftsveränderung oder Systemkritik. Viele Künstler sind zugleich Netzaktivisten wie auch Hackaktivisten. An der 49. Biennale in Venedig präsentierte eine Gruppe von Netzwerkkünstlern einen Computervirus http://www.heise.de/tp/r4/artikel/7/7852/1.html. Dies war allerdings nicht als kriminelle Tat gedacht, sondern als Kunstwerk. Auch die Tate Gallery musste sich eine geklonte Website mit kritischen Texten zur Tate und verhunzten Bildern zu den Ausstellungsprogrammen gefallen lassen. Dies geschah alles im Rahmen des ersten in Auftrag gegebenen Netzkunstwerkes „Uncomfortable Proximity“ des Briten Graham Harwood.

Hier noch ein paar Auszüge aus einem Artikel von Tilman Baumgärtel aus dem Spiegel Online. http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,23887,00.html. Es geht um die Netzkunstarbeit von Andy Deck (siehe Blog v. 3. April 2008 ) und Joe Dellinger, in der sich die beiden kritisch mit dem Kosovo-Konflikt auseinandersetzen.

Bei der Netzkunst-Arbeit „Comission Control“ von Andy Deck und Joe Dellinger kann man sich durch Bilder, Informationen und Fakten zappen, die man – wenigstens im amerikanischen Fernsehen – nicht oft zu sehen bekommt: Informationen über CIA-Aktivitäten in Ex-Jugoslawien, Bilder von den Folgen der Nato-Bombardierung, von sogenannten „Kollateralschäden“. Klick dich durch den Krieg!

Comission Control“ ist eine von einer immer größere werdenden Menge von Netzkunst-Arbeiten, die sich kritisch mit dem Krieg im Kosovo auseinandersetzen. … sie haben auch eine Reihe von Künstlern rund um die Welt inspiriert, sich im Internet mit dem Thema Krieg auseinanderzusetzten. Galt die Netzkunst bisher als unpolitisch und eher an formalen Themen orientiert, zeigt sich jetzt, daß sie auch auf politische Tagesereignisse reagieren kann – und zwar schnell und direkt. Viele Arbeiten deuten darauf hin, daß sie rasch produziert worden sind, um möglichst unmittelbar auf den unerklärten Krieg der Nato gegen Jugoslawien zu reagieren.“  … Durch das Internet sind Arbeiten wie diese nicht nur einem weltweiten Publikum zugänglich geworden. Gleichzeitig hat sich auch die Geschwindigkeit geändert, mit der Künstler auf ein aktuelles politisches Problem reagieren können.“

Zum Abschluss des heutigen Blogeintrages noch ein paar Statements, die ich auf einer Webseite namens DigiRent, der Rentenanstalt für digitale Künstler http://www.krungkuene.org/krung/art/04/digirent/ gefunden habe:

„Für digitale Kunst gibt es einen kleinen Markt: die perfekte Kopierbarkeit, die komplexen Inhalte und die schlechte Haltbarkeit erschweren den Verkauf von Werken.“

„eben nicht! die schlechte haltbarkeit ist nicht als mangel zu empfinden, sondern es sind die vorteile und der eigensinn (g.schiesser) der medien auszunutzen um daraus ein angepasstes soziales system zu entwickeln. dazu gehört die unendliche vervielfältigbarkeit, die kurzlebigkeit und schnelligkeit der sprache/codes, die begrenzte nachfrage in einem kleinen markt, … typische eigenschaften von information und medien(kunst).“

„Eine zentrale Qualität der digitalen Kunst ist die Möglichkeit des Besuchers, mit dem Kunstwerk interagieren zu können.“

„Ausgenommen von Wettbewerben an Festivals und Stipendien gibt es für digitale KünstlerInnen keine Einnahmen, denn ein freier Markt existiert nicht.“
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wo die Kunst im Netz Zuhause ist

Nachdem ich letze Woche anhand einiger Beispiele gezeigt habe was unter Netzkunst zu verstehen ist, möchte ich heute aufzeigen wie die Künstler untereinander vernetzt sind bzw. wo sie mögliche Anlaufstellen wie Museen und Galerien im Netz finden, um sich zu informieren, Gleichgesinnte zu treffen und sich und ihre Kunst bekannt machen können. Dazu gehören auch Netzkunst-Ausstellungen und Festivals. Fündig geworden bin ich wiederum auf ARTPORT, dem Portal zur Netzkunst des Whitney Museum of American Art.

           

 

 Web Net Museum http://webnetmuseum.org/html/en/index_presentation_en.htm

Das Web Net Museum sieht sich als ein dynamisches Museum, dass beabsichtigt Künstler, Werke, Experimente und Events, die mit der neuen digitalen Kultur verbunden sind, zu unterstützen.

 Walker Gallery 9 http://gallery9.walkerart.org/  

Dies ist der Online-Ausstellungsraum des Walker Art Centers. Zwischen den Jahren 1997 und 2003 präsentierte die Galerie hier die Werke von über 100 Künstlern und hat sich damit zu einer der bekanntesten Anlaufstellen der internetbasierten Kunst etabliert.

 Turbulence http://turbulence.org/

wurde 2004 lanciert und ist seitdem zu einer wichtigen Informationsquelle für Künstler, Studenten und Dozenten geworden. Durchschnittlich 2500 Besucher pro Tag profitieren von den über 4000 Einträgen über Künstler und deren Werke, Links zu publizierten Artikeln über neue Technologien und Theorien. Ausserdem besteht die Möglichkeit an Konferenzen, Workshops, Wettbewerben und Festivals teilzunehmen.

 Soundtoys http://www.soundtoys.net

Auf der Internetseite von Soundtoys findet man spannende neue Werke von Audio Visual Artists. Die Seite ist ein Treffpunkt für die Künstler und ihr Publikum und entwickelt sich zu einer stetig wachsenden Community. Hier findet man Interviews mit Künstlern und verschiedenen Artikel zur interaktiven Kunst. Zudem kann man seine eigenen Werke beisteuern: Netart, Soundtoys, Games usw. sind willkommen.

   SFMOMA e-space http://www.sfmoma.org/espace/espace_overview.html

e-space ist entstanden, um neue Artformen zu entdecken, die nur im Web existieren. e-space gibt auch Netart-Projekte in Auftrag.

   Digital Craft http://www.digitalcraft.org/

Digital Craft ist eine digitale Sammlung und Archiv von Webdesign und Computerspielen. Zudem werden digitale Trends erforscht, dokumentiert und einer breiten  Öffentlichkeit präsentiert.

  Ars Electronica http://www.aec.at/de/

Die Ars electronica ist seit 1979 eine weltweit einmalige Plattform für digitale Kunst und Medienkultur. Sie setzt sich zusammen aus einem Festival, dem Prix Ars Electronica, dem Ars Electronica Center und dem Ars Electronica Futurelab.

  Transmediale http://www.transmediale.de/site/de/transmediale/home/

 Als Festival für Kunst und digitale Kultur zeigt die Transmediale die kulturelle Auswirkung neuer Technologien. Schwerpunkt dabei die Konferenz zum jeweils aktuellen Thema des Festivals, eine thematische gebundene Ausstellung, einen offenen Wettbewerb und der CTM (club transmediale), der sich mit elektronischer Musik und Clubkultur befasst.

http://www.zkm.de

Das Zentrum widmet sich mit der Ausstellung You_ser: Das Jahrhundert des Konsumenten den Auswirkungen der netzbasierten, globalen Kreation auf Kunst und Gesellschaft.

 Museum Tinguely http://www.tinguely.ch/exhibitoion/index.html

In der aktuellen Ausstellung Kunstmaschinen – Maschinenkunst wird das Verhältnis von Kunst und Maschine untersucht.

Zum Abschluss noch zwei Internetseiten, die streng genommen keine Netzkunst im eigentlichen Sinne darstellen. Dennoch tragen auch sie zur Netzkultur bei und machen Kunst auch für jene zugänglich, die ein Museum nur selten von innen sehen.

 

   Marcel van Eeden www.marcelvaneeden.nl
Jeden Tag zeichnet Marcel van Eeden ein Bild auf 19 x 28 cm und stellt es dann sofort auf seine Internetseite. Seit 1993 hat Marcel van Eeden somit ein einzigartiges virtuelles Kunsttagebuch geschaffen, ähnlich einem Blog, das nun mittlerweie über 5000 Bilder umfasst.

 

Internetdienst Designboom www.designboom.com

Designboom ist ein E-Magazine (e-zines) eines dieser originell aufgemachten Internetportale im Magazinstil, die als virtuelle Zeitschrift ohne entsprechende Printausgabe existieren. Designboom ist mit rund einer Million Lesern pro Monat das erfolgreichste E-zine im Bereich Design, Architektur und Kunst. Neben dem Internetauftritt werden Designbasare, internationale Designwettbewerbe und virtueller Weiterbildungsunterricht im Gestaltungsbereich geboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Kostprobe

Für den heutigen Blog-Eintrag habe ich folgende Idee. Anstatt Worte lasse ich heute einfach einmal Bilder sprechen. Darauf gekommen bin ich, weil mich ein paar Leute aus dem Bekanntenkreis, denen ich von meinem bevorstehenden Referat erzählt habe, gefragt haben, was denn eigenlicht Netzkunst sei. Da bin ich zugegebenerweise ein bisschen in’s Schleudern geraten. Denn so genau konnte ich das nun auch nicht erklären und erst recht keine bekannten „Werke“ oder „Künstler“ nennen. Im Buch „Expanded Museum von Annette Hünnekens steht, dass die Netzkunst mit ihrer Aufnahme in das Medienkunstfestival prix ars electronica 95 erstmals offiziell Kontur als neue Gattung oder Kategorie der Medienkunst gewann. Die damaligen Überlegungen führten zu den folgenden Eigenschaften bzw. Fähigkeiten über die Netzkunst verfügen sollte:

  • webtauglich sein
  • gemeinschaftsbilden und -erhaltend wirken
  • Modell sein für ein System des kollektiven Denkens und der Informationsverarbeitung

Netzkunst bezieht sich ausschliesslich auf jene künstlerischen Arbeiten, die für das World Wide Web konzipiert worden sind. Das Web wird nicht nur als Ort der Kunst, sondern auch als ihr Medium verstanden.

                               Title:  Escargot Couleur

 

flash.htm   für „Watercouleur Park 2007“ bitte flash.htm anklicken

 

Die beiden Werke stammt von Qubo Gas, einem Künstlerkollektiv aus Frankreich, das seit dem Jahr 2000 künstlerisch aktiv ist. Ihre Arbeit beinhaltet ebenfalls Arbeiten auf Papier, Collagen, Video Installationen und Digital Animations.

                                   Title:  The Dumpster

Rund 20000 Textfragmente dieser Art verstecken sich in den Blasen des Netzkunstwerkes „The Dumpster“ von Golan Levin, Kamal Nigam und Jonathan Feinberg.

 

http://artcontext.net/act/05/screeningCircle/ für „The Screening Circle“ bitte hier klicken

 

„Watercouleur Park, 2007“ , „The Dumpster“  und „The Screening Circle“ sowie weitere Werke, die ich hier nicht mehr aufzeige, sind Netzkunstwerke, die die britische Tate Gallery zusammen mit dem Whitney Museum of American Art, New York, in Auftrag gegeben hat. Damit setzt die Tate ihr bereits achtjähriges Engagement im Bereich der Netzkunst fort.

 

 

Der rote Faden

Letzte Woche hatte ich mich daran gemacht, den Begriff „Kultur“ auseinander zu nehmen, zu sezieren und damit zu definieren. Einfach einmal schauen, was sich alles hinter „Kultur“ verbirgt und was man so ganz allgemein darunter versteht. Es ist ja ein ziemlich weiter Begriff, der auf verschiedene Arten und Weisen interpretiert werden kann. Mir ist aber bewusst, dass ich mich für meine Arbeit nicht mit dem ganzen Spektrum „Kultur“ befassen kann. Ich bin gezwungen, den Begriff einzugrenzen, damit ich mich nicht in dessen Weite verliere. Zudem sollte der Begriff ja auch noch in den Kontext mit meinem Referats-Thema gestellt werden. Hier geht es ja um die Netzkultur. Im Buch „Die Internet-Galaxie“ von Manuel Castells steht, dass die „Internet-Kultur“ die Kultur der Schöpfer des Internets sei. Diese Schöpfer nennt er Produzenten/User, da diese Gruppe massgeblich an der Entstehung und Verbreitung des Internets beteiligt war. Die anderen nennt er Konsumenten/User. Sie sind hauptsächlich die Empfänger von Anwendungen und Systemen, obwohl sie durch die Benutzung des Inernets grossen Einfluss auf die Entwicklung des Systems ausübten. Zudem charakterisiert Castells die Internet-Kultur durch eine vierschichtige Struktur: die techno-meritokratische Kultur (gemeinsames wissenschaftliches Bestreben, das technologische System des Internets – Betriebssystem/Computerkommunikationssystem – fortlaufend zu verbessern). Die Hacker-Kultur (Hacker verbinden das aus der techno-meritokratischen Kultur stammende Wissen mit den unternehmerischen Nebeneffekten, die zur Ausarbeitung des Internets in die Gesellschaft geführt haben). Die virtuelle kommunikative Kultur (macht das Internet zu einem Medium selektiver sozialer Interaktion und der symbolischen Zugehörigkeit). Die unternehmerische Kultur funktioniert auf der Grundlage der Hacker-Kultur und der kommunitären Kultur. Internetpraktiken werden über den Weg des Geldverdienens in alle Bereiche der Gesellschaft verbreitet. Diese Kulturen tragen gemeinsam zur Ideologie der Freiheit bei, die in der Internet-Welt so verbreitet ist. Diese Exkursionen in die Welt der Netzkultur/Internetkultur/Cyberkultur sind der interessant und das Erfahrene lässt sich bestimmt auch da und dort in mein Referat einstreuen. Ich habe nun aber gemerkt, dass ich mich weniger mit Techno-Eliten, Hackern oder virtuellen Gemeinschaften beschäftigen möchte, sondern mich auf die „künstlerischen Lebensäusserungen einer Gesellschaft“, der Internetgesellschaft konzentrieren möchte, denn bei meinen Recherchen bin ich im Zusammenhang mit Netzkultur auch immer wieder auf den Begriff der Netzkunst gestossen. Über alle diese verschiedenen „virtual communities“ hört man schliesslich immer wieder etwas, unter anderem auch in einigen der Referate in unserer Klasse. Somit wäre die Netzkunst im Sinne der Netzkultur mein roter Faden durch das Thema.

Der Versuch einer Definition

Kultur die; -, -en (lat.): 1. (ohne Plural) Gesamtheit der geistigen u. künstlerischen Lebensäusserungen einer Gemeinschaft, eines Volkes. 2. Feine Lebensart, Erziehung und Bildung. 3. Zucht von Bakterien u. anderen Lebewesen auf Nährböden…das alles ist also Kultur!

Im DUDEN Fremdwörterbuch stehen noch drei weitere Begriffserklärungen aber ich lasse es nun gut sein mit Zitieren. Im bereits erwähnten Artikel von Jörg Boström (Blog vom 13. März 200 8) stosse ich nämlich auf interessante Denkanstösse:

  • unser Leben oder besser gesagt die Art wie wir leben, ist in verschiedene Kulturen aufgeteilt: Esskultur, Streitkultur, politische Kultur, europäische Kultur, schweizerische Kultur (die Kunst, unsere Sprache, die Schrift, Verhaltensweisen)…

Was aber trennt oder verbindet uns mit den Kulturen und Sitten anderer Länder?

  • Eine weltweite Gemeinsamkeit ist doch, dass alle Kulturen eine Schrift, Sprache, Musik und Tanz sowie Kunsthandwerk entwickelt haben. Die Menschwerdung hängt also mit der Entstehung von Kunst und Kultur zusammen. Man denke dabei an die Höhlenmalerei, die oft Alltagsszenen aus dem menschlichen Leben darstellen. Das Enstehen von Mythen und Religionen, die Darstellung von Göttern und ihren Geschichten.
  • Kultur entsteht aber auch durch das Entwickeln einer Identität. Das Festlegen des Gemeinsamen einer Gruppe und somit durch Abgrenzung und Differenzierung gegenüber anderen. Diese oftmals kulturellen oder religiösen Abgrenzungen können schliesslich zur Ausgrenzung führen und somit zu den schrecklichen Auswirkungen des Menschsein: Verfolgung, Gewalt und Krieg.

Wie steht es nun mit der Netzkultur? Gemäss Wikipedia ist die Netzkultur, auch Internetkultur genannt, die Kultur des Internets. Das Internet bietet einen Kommunikationsraum, in dem Kultur entstehen kann. Individuen und Gruppen können miteinander kommunizieren, Informationen austauschen und gemeinsam eine Identität entwickeln. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Angehörigen dieser Kultur widerspiegelt sich auch in einer gemeinsamen Sprache, dem sogenannten Netzjargon. Mit der Netiquette – der Gesamtheit der Regeln für das soziale Kommunikationsverhalten im Internet – werden klare Verhaltensweisen im Netz aufgestellt. Für die meisten Menschen ist das Internet inzwischen aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Und wie jedes neue Medium verändert das Internet auch die Gesellschaft und somit deren Kultur.

Vom Suchen und Finden

Schon wieder ist eine Woche um, höchste Zeit also für einen neuen Blog-Eintrag! Um mehr über mein Thema zu erfahren und natürlich auch um geeignete Literatur darüber zu finden, mache ich mich zuerst einmal im Internet schlau. Ich gebe also die Stichwörter meines Thementitels ein: Kulturverlust – Netz – Netzkultur. Mit dem Resultat bin ich aber nicht vollumfänglich zufrieden. Zu Netz und Netzkultur lassen sich ein paar brauchbare Links finden (Wikipedia, der freien Enzyklopädie sei Dank!) aber die Einträge zu Kulturverlust sind etwas dürftig…oder dann nicht auf mein Thema zugeschnittten: Kulturverlust durch Rauchverbot – Kulturverlust der Kirchen – Kulturverlust im Automobilbereich – wie bitte? Leicht verstimmt (ich hatte mir mehr erhofft) beende ich vorerst einmal meine Suche im Internet und wende mich dem NEBIS – dem Netzwerk von Bibliotheken und Informationsstellen der Schweiz – zu. Bei dieser Suche bin ich etwas offener und verwende Begriffe wie Digitale Medien – Kulturwissenschaft – Internetkultur – Digitale Medienkultur – und werde auch entsprechend fündig. Büchertitel fliegen mir nur so entgegen, dem Gang in die Zentralbibliothek und der Bibliothek der ZHDK steht nun nichts mehr entgegen, ich weiss was ich will! Wieder zuhause sitze ich dann vor einem Berg von Büchern und weiss nicht so recht wo ich anfangen soll…welches dieser dicken Wälzer beinhaltet denn nun alle wichtigen Informationen, die ich für mein Referat benötige, frage ich…erhalte aber keine Antwort, denn Bücher sprechen nicht einfach so, sie wollen zuerst gelesen werden! Na dann, ich fange an Inhaltsverzeichnisse nach relevanten Kapiteln zu durchforsten, lese quer, notiere Stichwörter auf bunte Post-it-Zettel und klebe diese in die Bücher…merke dabei aber, dass ich die entscheidenden Zeilen noch nicht gefunden habe, die mir mein Thema näher bringen sollen. Alles ist so furchtbar theoretisch und kompliziert-wissenschaftlich geschrieben, einen einfachen Ansatz, so zum Einstieg, kann ich einfach nicht finden…der Funke springt nicht…ich kehre zum Internet zurück, jongliere nochmals etwas mit dem Begriff „Kultur“ und stosse dabei auf einen Artikel von Jörg Boström: Kultur im Netz – Versuch einer Klärung im Netz. Ich lese ihn und plötzlich fällt es mir wie Schuppen von den Augen: ich muss für mich zuerst den Begriff „Kultur“ klären und zugänglich machen. Erst dann wird es mir gelingen, mein Thema entsprechend einzugrenzen und einen Pfad durch den digitalen Kultur-Dschungel zu finden…

Den richtigen Einstieg finden

Mein Blog ist seit einer Woche eingerichtet und wartet seitdem sehnsüchtig darauf mit klugen Gedanken, gescheiten Beiträgen und sinnvollen Kommentaren gefüttert zu werden. Heute ist es soweit, ich blogge. Eine absolute Premiere, noch nie zuvor habe ich es getan. Nur schon das Aufschalten des Blogs brauchte eine gewisse Überwindung…geklappt hat es dann aber ganz gut. Mehr Sorgen macht mir nun eigentlich die Tatsache, dass ich von nun an regelmässig, d.h. wöchentlich berichten soll, wie ich mich mit meinem gewählten Thema auseinandersetze. Meine Lernfortschritte soll ich dokumentieren und reflektieren sowie eine auf Quellen gestützte wissenschaftliche Diskussion führen. Zwischendurch sollen aber auch meine eigenen Gedanken einfliessen…eine ziemlich anspruchsvolle und aufwendige Aufgabe! Ich hoffe aber diese bewältigen zu können, in dem ich mich ab jetzt voll und ganz auf mein gewähltes Thema „Kulturverlust durchs Netz versus Netzkultur“ verlasse bzw. einlasse und gespannt bin, was sich in diesem Zusammenhang alles Interessantes und Neues erfahren lässt. Kultur – Verlust – Netz – Kultur alles weite Begriffe und nicht so  eindeutig zu definieren, aber bestimmt sehr ergiebig – hoffe ich – in der Recherche.